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Rassegeflügelzuchtverein Schopfloch seit 1900 e.V.RGZV Schopfloch

Aktuell

Hauptsonderschau der Barnevelder und Zwerg-Barnevelder mit Sonderschau der Vorwerkhühner

15./16. Oktober 2022

  1. Deutsche Barnevelder- und Zwerg-Barnevelderschau, 40. Bayerische Barnevelder- und Zwerg-Barnevelderschau und Sonderschau der Vorwerk- und Zwerg-Vorwerkhühner am 15. und 16. Oktober 2022 in der Wörnitzgrundhalle in Schopfloch.

Nach nunmehr zweijähriger, coronabedingter Zwangspause konnte der Rassegeflügelzuchtverein Schopfloch wieder eine Geflügelausstellung ausrichten. Zu Gast war der Sonderverein der Züchter des Barnevelder und Zwerg-Barnevelderhuhnes mit ihrer 47. Hauptsonderschau und 40. Bayerischen Sonderschau. Der SV der Züchter des Vorwerk- und Zwerg-Vorwerkhuhnes nahm mit einer Sonderschau an der Veranstaltung teil.

Zum nunmehr dritten Mal nach 2007 und 2016 war der SV der Barnevelder und Zwerg-Barnevelder, obwohl kein Schopflocher Züchter dem SV angehört, in der Wörnitzgrundhalle zu Gast. Auch der SV des Vorwerk- und Zwerg-Vorwerkhuhnes, in dessen Reihen mit Ehrenmitglied Dietrich Ritter ein engagierter Züchter des RGZV Schopfloch ist, gastierte nach 2018 zum zweiten Mal in Schopfloch.

Am Freitag, den 14. Oktober, gegen 15 Uhr erschienen die ersten Züchter, die teils bis zu 900 km Anreise mit ihren Tieren hinter sich hatten. Bevor es zu einem geselligen Wiedersehen mit Freunden, die man nur einmal im Jahr zur Hauptsonderschau sieht, im Aufenthaltsraum der Wörnitzgrundhalle kam, wurden erst die Tiere versorgt. Um eine einheitliche Bewertung zu erreichen, hielten die zum Einsatz kommenden Preisrichter eine Besprechung ab, bei der von Zuchtwart Stefan Wanzel nochmals auf kleine Nuancen, die es zu beachten galt, hingewiesen wurde. Gegen 22 Uhr waren alle Hühner im Käfig und die Züchter begaben sich zu ihren Unterkünften.

776 Tiere wurden von 91 Ausstellern in hervorragender Qualität präsentiert. Dieses überraschend hohe Meldeergebnis setzte sich aus 216 Barneveldern, 440 Zwerg-Barneveldern, 41 Vorwerkhühnern und 79 Zwerg-Vorwerkhühnern zusammen. Die richtungsweisende Bewertung wurde von 18 Preisrichtern vorgenommen, die 22-mal die Note V (vorzüglich) und 43-mal die Note hv (hervorragend) vergeben konnten. Während der Bewertung am Samstagvormittag durften die Züchter nicht in die Ausstellungshalle; wer Lust hatte, nahm an einer Stadtführung mit dem Nachtwächter Walter Görner in Dinkelsbühl teil. Ab Mittag war die Halle für die Besucher geöffnet.

Bei der Eröffnung konnte der 1. Vorsitzende des RGZV Schopfloch, Jürgen Reuter, neben den zahlreichen Besuchern mit Manfred Müller aus Bad Laasphe, Martin Backert aus Sonneberg und Christian Thomas aus Heringen die Vorsitzenden der Sondervereine begrüßen. Sein Gruß galt auch dem Kreisvorsitzenden vom Kreis IV Ansbach, Markus Munzinger. Reuter bedankte sich bei den Sondervereinen und den Ausstellern für das dem RGZV Schopfloch entgegengebrachte Vertrauen, ihre Sonderschauen hier in Mittelfranken abzuhalten. Ein Dank galt auch dem 1. Bürgermeister Oswald Czech, der wieder gerne die Schirmherrschaft übernommen hatte und bedauerte, nicht an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Oswald Czech wünschte allen Teilnehmern auf schriftlichem Wege viel Erfolg und einen angenehmen Aufenthalt in Schopfloch.

Die drei SV-Vorsitzenden würdigten in ihren Ansprachen das Ambiente in der lichtdurchfluteten Halle, die sehr gute Verpflegung und vor allem das professionelle Arbeiten hier in Schopfloch, sei es bei den Vorbereitungen, dem Aufbau oder der Durchführung der Schau. „Alles geschieht völlig geräuschlos und unaufgeregt, gerne kommen wir wieder nach Schopfloch“, so deren Aussage. Dies sei nur mit einem eingespielten Team zu schaffen, in dem jeder weiß, was zu tun ist, entgegnete Reuter. „Wir hier in Schopfloch sind froh und stolz, ein solches Team zu haben, und hoffen, dass es noch lange so bleibt.“

Am Abend fand im Gasthaus „Weißes Roß“ der Züchterabend mit Vergabe der Ehrenbänder und der Ehrung verdienter Mitglieder statt. Auch wurden die Champions der Schau gekürt. Neben den zahlreichen anwesenden Züchtern konnte der Vorsitzende des SV, Manfred Müller, an diesem Abend noch Delegationen aus Holland, Dänemark, Österreich und der Schweiz begrüßen. Bei Musik und Tanz klang der Tag aus.

Der Sonntag war zum Fachsimpeln, Kennenlernen und zum Schließen neuer oder Auffrischen alter Freundschaften reserviert. Im von Thomas Reuter geführten Ausstellungsbüro wurden die anstehenden Formalitäten reibungslos abgewickelt und die errungenen Preise vergeben. Nach dem Mittagessen machten sich die Züchter wieder auf die teils weite Heimreise, und gegen 14 Uhr war das letzte Huhn aus dem Käfig.

Danach musste wieder alles abgebaut, gereinigt und aufgeräumt werden. Hier war wieder das eingespielte Team, aber vor allem die jüngeren Mitglieder des RGZV Schopfloch gefragt. Um 17 Uhr war alles erledigt, und eine Ausstellung, über die man in Züchterkreisen bestimmt noch lange spricht, war zu Ende.

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